
Bild:(Joseph Karl Steiner. https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Wolfgang_von_Goethe)
In Goethes Prometheus, geht es wie im Titel schon enthalten, um den Titanen Prometheus. Es zeigt uns wie er zu Zeus spricht. Dabei wird Kritik an der Obrigkeit geübt. Genauso wie es im Sturm und Drang typisch ist, wird aufgezeigt wie sich die Mächtigen und Reichen verhalten und was daran falsch ist. Dazu nutzt Goethe ein Gedicht aus der Sicht von Prometheus, welches an Zeus gerichtet ist. Hier wird kurz erklärt, wer Prometheus in den Mythen war.
Prometheus war ein Titan. Er war also etwas ähnliches wie die olympischen Götter. Nach dem Kampf zwischen Göttern und Titanen, wurde Prometheus nicht bestraft, da dieser auf der Seite der Götter stand. So lebte Prometheus als Freund der Götter. Seine Aufgabe war es, die Erde mit Lebewesen zu besiedeln. Er schuf Figuren aus Lehm und hauchte diesen Leben ein. So Entstanden
alle Tiere dieser Welt. Als er alle seine Ideen umgesetzt hatte, fiel ihm noch eine letzte Idee ein. Er wollte ein Lebewesen erschaffen, das den Göttern gleicht. So kreierte er eine Figur, die aussah wie ein Gott und hauchte ihr das Leben ein. Diese neue Art, nannte er Mensch.
Aber die Menschen, waren nicht so schlau und weise wie er es sich erhofft hatte. Sie waren eher wie Tiere. Sie kämpften gegen Hunger, Kälte und Dunkelheit. Die Menschen waren kein bisschen wie die Götter. Also klaute Prometheus das Feuer aus dem Olymp, begab sich auf die Erde hinab und brachte es den Menschen. Mit dem Feuer konnten sie sich schützen und es gab ihnen die Fähigkeit der Erkenntnis. So sollten sie sich weiter entwickeln, bis sie den Göttern ebenbürtig waren.
Natürlich erfuhr Zeus davon und war erzürnt. Zeus verlangte, dass die Menschen das Feuer und die Erkenntnis nur nutzen dürfen, wenn sie sich den Göttern unterwarfen und ihnen Opfergaben erbrachten. Prometheus wollte nicht, dass die Menschen ihre Habe den Göttern opfern mussten. Also überlegt er sich eine List. Sie legten für Zeus zwei Haufen bereit. Einen mit Opfergaben und einen Grösseren, welcher nur Staub, Dreck und Knochen unter einer Felldecke war. Prometheus fragte also, welchen Haufen Zeus haben wolle. Natürlich wählte Zeus den grösseren Haufen. Als Zeus merkte, dass er reingelegt wurde, wurde er unglaublich wütend. Er beauftragte den Schmiede Gott Hephaistos, eine unzerstörbare Kette zu schmieden. Mit dieser fesselte er Prometheus an einen Felsen im Kaukasus-Gebirge. Jeden Tag kam dort ein Adler vorbei und frass Prometheus Leber. Da Prometheus unsterblich war, heilte diese aber immer wieder. Er sollte diesem leiden erste entkommen, wenn sich ein Heiliges Wesen freiwillig opferte.

Bild: (https://www.deutschlandfunk.de/rubens-und-sein-gefesselter-prometheus-geduldiger-als-der-100.html)
Doch zumindest, war seine Kreation in Sicherheit, dacht Prometheus. Aber Zeus liess sich einen Plan einfallen, um die Menschen zu schwächen. Er liess Hephaistos eine Kiste schmieden, die alles Schlechte und Böse enthielt. Dazu erschuf er eine Frau, die mit allen möglichen gaben, der Götter ausgestattet war. Dann beauftragte er Hermes die Kiste und die Frau zu Epimetheus, Prometheus Bruder, zu bringen. Zwar warnte Hermes den Epimetheus, er solle das Geschenk nicht annehmen, doch dieser war so bezaubert von der Frau, dass er es doch tat. Er nahm das Geschenk an und heiratete die Frau. Und da erfüllte sie auch ihren Zweck, denn sie öffnete die Kiste. So floss alles böse in die Welt und begann die Menschheit zu korrumpieren. Doch am Boden der Kiste, da lag die Hoffnung.

Bild:(https://geschichtenerzaehler.in/2020/08/01/die-buechse-der-pandora/)
Die Frau die Epimetheus heiratete und die Kiste öffnete, ist auch bekannt als Pandora. Deshalb spricht man auch von der Büchse der Pandora. Damit ist die Kiste gemeint die Böses enthält.
Prometheus rebelliert gegen die Obrigkeit, hilft den Schwachen und wird dafür bestraft. Daher eignet er sich auch perfekt für den Sturm und Drang und für Goethes Gedicht.